Hallo, ich bin Maike

… und darf dich vielleicht demnächst als Bald-, Neu- oder Mehrfach-Mama begleiten. Ich bin verheiratet und Mama von einem einjährigen Sohn. Zu unserer Familie gehören auch zwei langhaarige, maunzende Mitglieder. Wenn ich nicht gerade mit Freundinnen Kaffee trinke oder mit meinem Kind spiele, mache ich Yoga, gehe schwimmen oder kümmere mich um meine Pflanzen.

Zur Mütterpflege inspiriert wurde ich übrigens durch meine eigene Mütterpflegerin. Sie hat mich nach der Geburt meines Sohnes sechs Wochen lang unterstützt. Ich war in dieser vulnerablen Zeit sehr dankbar, dass mich jemand zum Kinderarzt begleitete, für ein warmes Essen sorgte oder mir mal mein Baby abnahm. Meine eigene Erfahrung im Wochenbett ist also ausschlaggebend dafür, dass ich nun anderen die Hilfe sein möchte, die ich damals gebraucht habe.

Mein Werdegang

Vor meiner eigenen Mütterpflegerin hatte ich noch nie etwas von dem Beruf gehört. Geht dir ähnlich? Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Konzept der Mütterpflege ursprünglich aus den Niederlanden kommt.

In Deutschland ist Mütterpflegerin noch kein weit verbreiteter, anerkannter Beruf. Ausbildungen zur zertifizierten Mütterpflegerin gibt es allerdings schon. Ich absolviere meine am Weckmann Institute. Die Gründerin Dr. Gesine Weckmann stammt selbst aus den Niederlanden und hat sich beim Aufbau des Lehrgangs am Original aus ihrem Heimatland orientiert.

Gestartet bin ich im Juli 2025. Seither wurde ich in verschiedenen Themenbereichen unterrichtet: unter anderem in Säuglingspflege und Bindung, Stillbegleitung oder dem Thema Ernährung und Gesundheit in Schwangerschaft und Wochenbett. Auch Lebensmittelhygiene, ein Erste-Hilfe-Kurs am Kind sowie der Umgang mit Geschwisterkindern sind Teil der Ausbildung. Schon vor der Abschlussprüfung kommt man ins praktische Arbeiten und kann erste Erfahrungen sammeln.